ThermalDIAG Analytics

Vergangene Abläufe verstehen. Alarmregeln sicher prüfen.

ThermalDIAG Analytics ist die Analyse- und Simulationsanwendung für gespeicherte ThermalDIAG-Daten. Sie hilft, Incidents, Messwerte, digitale Zustände und Regelreaktionen im zeitlichen Zusammenhang zu verstehen.

Nutzen

Regeln und Ereignisse prüfen, ohne den laufenden Betrieb zu stören.

Ursache im Verlauf suchen

Temperaturen, analoge Werte, digitale Zustände, Incidents und verfügbare Action-Marker werden gemeinsam betrachtet. Dadurch wird sichtbarer, welcher Zustand vor einem Ereignis zuerst abwich.

Regelidee vor der Freigabe prüfen

Eine Regel kann lokal kopiert, angepasst und auf historischen Daten simuliert werden. Die Originalregel im laufenden ThermalDIAG-System bleibt unverändert.

Seltene Fehler erneut untersuchen

Wenn eine Störung nur selten auftritt, kann der vorhandene historische Zeitraum erneut analysiert werden, ohne den Fehler an der Anlage wieder herbeizuführen.

Trends sichtbar machen

Trendmodelle können eine rechnerische Fortsetzung eines ausgewählten Verlaufs anzeigen. Das ist eine Entscheidungshilfe, keine garantierte Vorhersage.

Typische Fragen

Was Analytics im Nachhinein klären kann.

Warum wurde dieser Incident ausgelöst?Analytics zeigt den Zeitraum vor, während und nach dem Incident, damit Temperatur, Analogwert, DI/DO-Zustand und Ereignismarker gemeinsam geprüft werden können.
Hätte eine andere Regel besser gepasst?Schwelle, Haltezeit, Hysterese oder Filter können lokal angepasst und im Backtest mit dem tatsächlichen historischen Verlauf verglichen werden.
War ein Alarm zu empfindlich?Eine Regelvariante kann auf normale und auffällige Zeiträume angewendet werden. So wird besser sichtbar, ob sie zu oft, zu spät oder gar nicht reagiert hätte.
Entwickelt sich ein Zustand langsam kritisch?Trendansichten helfen, schleichende Veränderungen zu erkennen und in einer technischen Besprechung nachvollziehbar zu machen.

Sicherer Analysearbeitsplatz

Analyse getrennt vom produktiven Schalten.

ThermalDIAG Analytics liest freigegebene ThermalDIAG-Daten und arbeitet im Analysekontext getrennt vom laufenden Betrieb. Trend, lokale Regelvorschau und Backtest führen keine echten digitalen Ausgänge, Modbus-Befehle, E-Mails, Snapshots oder sonstigen externen Aktionen aus.

Wenn eine geprüfte Regelidee an ThermalDIAG übergeben wird, entsteht dort eine neue deaktivierte Regel. Die bewusste fachliche Freigabe erfolgt anschließend im ThermalDIAG-System.