JC Thermal Monitor kann Wärmebildkameras wie FLIR AX8 und weitere geeignete Sensorik in Monitoring-, Diagnose- und Dauertestprojekte einbinden. Die Integrationsseite beschreibt, wie Kamera, Messdaten, Bedienoberfläche, Modbus-nahe Betriebslogik, digitale Signale, Snapshots und kundenspezifische Abläufe zusammenspielen.
FLIR Integration ansehenMonitoring- und Diagnoseplattform
JC Thermal Monitor
Ein lokales, serverbasiertes System für kontinuierliche thermische Überwachung, technische Diagnose und automatisierte Testprojekte. JC Thermal Monitor verbindet FLIR AX8-Daten, digitale Signale, Modbus, Regeln, Incidents, Tickets, Snapshots, Evidence Reports und Operational Health in einem nachvollziehbaren Workflow. Die Software ist eigenständiges Monitoring-Produkt und zugleich technische Basis für JC-Technology Risikoanalyse- und Dauertestprojekte.
Softwareplattform
Von Messdaten zu nachvollziehbaren Entscheidungen.
JC Thermal Monitor ist für industrielle Umgebungen gedacht, in denen Temperaturen nicht nur gelegentlich geprüft, sondern über Zeiträume beobachtet, bewertet und als technische Entscheidungsgrundlage dokumentiert werden müssen. Das System verbindet Kameradaten, digitale Zustände und Bedienerentscheidungen mit Belegen, Reports und technischer Diagnose. Es kann dauerhaft betrieben oder als temporäre Plattform für Diagnose-, Risikoanalyse- und Dauertestprojekte eingesetzt werden.
- Projekt- und Location-Struktur für Anlagenbereiche, Kameras, Messstellen und Reports.
- ROI-Synchronisierung für FLIR AX8 mit Spot-, Box-, DI- und DO-ROIs.
- Spot- und Box-ROIs werden weiterhin in der AX8-Weboberfläche aktiviert und positioniert; Thermal Monitor übernimmt die dort freigegebenen ROIs nach dem Sync.
- Paralleler Betrieb neben vorhandenen AX8-Systemen, solange nicht Kamera und Thermal Monitor gleichzeitig denselben Ausgang steuern.
- Messwertspeicherung pro ROI mit eigener Sampling-Frequenz, Celsius-basierter Historie, Retention und gemeinsamer Visualisierung.
- Virtuelle Multikamera-Alarmregeln mit UND/ODER-Logik, Hysterese, Threshold Time, Cooldown, Delta-, Rate-of-change- und Edge-Bedingungen.
- Conditions können ROIs, digitale Eingänge und digitale Ausgänge aus mehreren getrennten Kameras in einer Rule kombinieren.
- Filter für Zeitfenster, vorherige Incidents und wiederholte Aktivierungen.
- Aktionen für Events, digitale Ausgänge, zeitgesteuerte Impulse, Impulsstopp, Kamera-Torch, asynchrone Snapshot-Jobs und E-Mail-Benachrichtigung über Action Jobs.
- Incident-Workflow mit Quittierung, Klassifizierung, Zusammenfassung, eingefrorener Trigger-Evidenz und Reportansicht.
- Untersuchungstickets mit Techniker-Zuweisung, Checkliste, Messwerten, Notizen und Anhängen.
- Rollenbasierter Zugriff mit Admin, Operator, Technician und Viewer-Monitoransicht.
- Operational Health für Kamera, Modbus, ROI-Frische, Poller, Worker, Regeln, Impulse, System Incidents, E-Mail und Snapshot-Jobs.
- Einsetzbar als Pilotinstallation, temporäre Diagnoseplattform oder dauerhaftes Monitoring-System.
Pilot, Diagnose, Betrieb
Thermal Monitor wird typischerweise als Projekt oder Pilotinstallation besprochen, weil Kamera, Netzwerk, ROI-Modell, Alarmstrategie, Signale, Reportbedarf und Betriebsumgebung zusammen betrachtet werden müssen. In Serviceprojekten kann die Plattform auch zeitlich begrenzt eingesetzt werden, um Messdaten, Alarme und Ereignisse für einen konkreten Befund zu erfassen.
Pilot oder Diagnose anfragen Details und FunktionenFLIR Integration
Wärmebildkameras und Sensorik als Teil des Monitorings.
Softwarebasis
Die Plattform hinter Risikoanalyse, Monitoring und Dauertest.
In vielen Projekten muss der Kunde nicht sofort ein dauerhaftes System kaufen. JC Thermal Monitor kann auch als temporäre Mess- und Diagnoseplattform eingesetzt werden: für Ladeplatzüberwachung, PV-/Inverter-Checks, Anlagenbeobachtung, Testzyklen, digitale Signale, Modbus-Daten und technische Berichte.
Kernfunktionen
Für Anlagen, bei denen ein Wärmebild ein Betriebszustand ist.
Live und Historie
Temperaturreihen, digitale Signale und Incident-Marker bleiben im Projektkontext erhalten. Visualization zeigt Thermal History, Incident Timeline und Digital Timeline im gleichen Zeitfenster; gespeicherte/API-Werte bleiben Celsius-basiert.
ROI und Messwerte
Locations verbinden reale Anlagenbereiche mit AX8-Kameras und ROIs. Spot- und Box-Positionen bleiben in der Kamera-Weboberfläche; Thermal Monitor nutzt die danach synchronisierten Messpunkte.
Multikamera-Regeln
Rules können direkte Temperaturwerte, Differenzen, schnelle Änderungen, digitale Zustände und Flanken aus mehreren Kameras kombinieren. So entstehen Alarme, die über einzelne AX8-Grenzwerte hinausgehen.
Evidenz und Reports
Beim Auslösen bleiben Trigger-Kontext, ROI-Werte, Bedingungsergebnisse, Aktionen, Verlauf, asynchrone Snapshot-Belege und druckbare Evidence Reports nachvollziehbar.
Tickets
Incidents können in Untersuchungstickets überführt werden, inklusive Techniker-Zuweisung, Arbeitsanweisung, Checkliste, Measure-Aufgaben, Notizen und Anhängen. Der Workflow ersetzt kein vollständiges CMMS.
Impulse und E-Mail
Aktionen werden als Action Jobs verarbeitet: Events schreiben, digitale Ausgänge setzen, Impulse über den Impulse Worker auslösen oder stoppen, Snapshots planen, die Kamera-Torch schalten und E-Mails senden oder dry-run protokollieren.
Health und Diagnose
Operational Health zeigt Worker-Heartbeats, Kamera- und Modbus-Zustand, ROI-Frische, Rule Runtime, Action Diagnostics, Impuls Runtime, System Incidents und Snapshot-Job-Status.
Paralleler Betrieb
Thermal Monitor kann neben einem bestehenden AX8-System laufen, weil Monitoring-Zugriffe die Kamera-Register lesen. Nur bei digitalen Ausgängen muss klar sein, ob Kamera/Bestandssystem oder Thermal Monitor steuert.
On-Premise und Zugriff
Das System ist für lokale Installation ausgelegt, mit Rollen, Viewer-Monitorzugriff, authentifizierter Snapshot-Auslieferung und getrennten Hintergrundprozessen.
Technische Basis
Stabiler als ein Dashboard, flexibler als ein reiner Kamerarecorder.
Die aktuelle Implementierung arbeitet mit FastAPI, PostgreSQL/TimescaleDB, Alembic-Migrationen, Docker-Compose-Runtime, separatem Poller, Action Worker, Snapshot Worker und Impulse Worker. Für den Anwender zählt vor allem das Ergebnis: ein nachvollziehbarer thermischer Betriebsverlauf mit Evidence Reports, geschütztem Zugriff, Alarmdetails, Diagnose und klarer Operator-Arbeitskette statt einzelner Screenshots.